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Umbauten
Umbauten im eigentlichen Sinne haben wir bislang nicht vorgenommen und auch nicht vor. Zur Zulassung haben wir das Blaulicht ausgebaut und die Stromversorgung dahin gekappt. Danach stand eine Grundreinigung an.
Da das Autoradio aus den 80ern war wurde es ersetzt. Allerdings bekamen wir hier schon wieder Probleme.
Das neue (gebrauchte) Radio war ein Becker 4725 Naviradio. Dieses Naviradio benötigt ein Geschwindigkeitssignal wie es heute entweder normal im ISO-Stecker am Radio anliegt oder per CAN-Bus abgegriffen wurde. So etwas gab es aber 1979 als der Bulli auf den Markt kam natürlich nicht.
Auf der T3-Info Site (Google ist Dein Freund) fand ich unter Eleketrik/Komfort den Hinweis auf das Speedpuls-Modul.
Allerdings musste ich dazu einen anderen Tacho haben aus einer neueren Serie. Bei diesem Tacho kann man das Speedpuls-Modul einbauen.
Das Modul wird an das Bordnetz angeschlossen und schon funktionierte das Radio mit Navigation. Nun waren die Boxen dran. Die Boxen in den vorderen Türen waren defekt und wurden getauscht.
Die hinteren Boxen sind Aufbaulautsprecher die an der Deckenverkleidung montiert sind. Eine Box funktionierte noch, die andere nicht. Sicherheitshalber haben wir gleich neue Kabel nach hinten verlegt. Bei der defekten Box hatte sich das Kabel einfach am Kabelauslass durchgescheuert.
Das neue Kabel haben wir einfach angelötet und schon funktionierte alles bestens. Die Boxen sind gar nicht so schlecht – auch wenn sie sicher keinen Hifi-Ansprüchen gerecht werden.
Als nächstes haben wir uns die Sitze vorgenommen. Die hinteren Sitzbänke hatten leider einige Schnitte im Kunstleder der Sitzfläche.
Kurzerhand haben wir uns mit dem Nähen vertraut gemacht und uns Sitzbezüge selbst genäht. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Ich habe hier die einfachen Decken vom Ikea als Ausgangsmaterial genommen. Das ist günstig und recht gut geeignet für den Zweck.
Als kleine Maßnahme haben wir dann noch den Tisch hinten beklebt.
Nun sieht der auch wieder gut aus.
Nach den Näherfahrungen kam nun das Lenkrad an die Reihe. Ich habe mir günstig Autoechtleder erstanden. Ein Reststück hat hier gereicht. Das Leder habe ich aufgedoppelt und passend vernäht.
An den Rändern habe ich mit der Lochzange kleine Löcher gestanzt. Diese dann mit Wachsgarn am Lenkrad befestigt fertig.
Der Bulli hat noch das originale 44 cm Lenkrad in der dünnen Ausführung.
Mangels Servolenkung ist das recht schwergängig und nicht griffsicher. Mit dem selbstgestalteten Lenkrad ist nun das Lenkrad im Umfang dicker und weitaus griffiger. Hier müssen wir mal noch ein paar Bilder machen.
Der Bulli machte schon länger Probleme mit dem Getriebe. Zunächst sprang immer der zweite Gang raus, dann auch noch der erste. Sobald man vom Gas ging sprangen die ersten beiden Gänge raus.
Das war im Kreisverkehr immer blöde. Lenken, Blinken und auch noch den Schalthebel festhalten war nicht ganz einfach ;-)
Nachdem das Getriebe dann auch noch massive Geräusche machte und sich das Differenzial verabschiedet hatte war Schluß.
Es musste ein neues Getriebe her. Glücklicherweise bekam ich über ebay ein sehr gutes Austauschgetriebe mit dem gleichen Kennbuchstaben DK. Der Besitzer wusste nichts über Laufleistung etc. und konnte auch keine Garantie geben.
Egal, der Preis stimmte und ich habe zugeschlagen. Das Getriebe konnte ich natürlich nicht selbst einbauen.
Das habe ich Karl Wölfinger in Bornheim überlassen. Der ist Bullispezialist und hat natürlich auch viele Teile da (z.B. auch den Ersatztacho und einen Ersatz-Grill).
Seit dem Einbau fährt der Wagen topp.
Bei dem Einbau wurde eine Durchrostung vorne entdeckt. Diese hat mein Lieblingsmechaniker Norbert kurzerhand perfekt geschweißt und daher haben wir Ende April 2011 den Tüv-Segen ohne Mängel für weitere zwei Jahre bekommen.
Zusätzlich haben wir uns einen neuen Satz Reifen gegönnt. Die alten Reifen waren noch perfekt im Profil, allerdings aus dem Jahre 95 bzw. 98!
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